
3. Liga
IM SPITZENSPIEL
Seekirchen fehlte Quäntchen Glück zur Überraschung
Seekirchen musste sich im Westliga-Spitzenspiel gegen Wacker Innsbruck daheim geschlagen geben. Trotz einer sehr guten Leistung reichte es für die Flachgauer am Ende nicht für Punkte. Das Debüt von Bernhard Kletzl bei St. Johann verlief sehr gut, jenes bei Bischofshofen ging indes krachend schief.
Der Glaube an die erneute Überraschung war da. Die Leistung von Seekirchen stimmte im zweiten Saisonduell in der Westliga mit Wacker Innsbruck auch. Doch am Ende gewann der Spitzenreiter aus Tirol mit 1:0. „Ich finde es hat oft einfach nur ein Quäntchen Glück gefehlt“, meinte Stürmer Fabian Neumayr. Und beim Gegentor war eine Mischung aus Pech und Unvermögen dabei. Die Hausherren vertendelten den Ball im Mittelfeld, was Wacker eiskalt ausnutzen konnte. „Erste Hälfte haben wir sie komplett dominiert, das Tor haben wir uns selbst gemacht“, haderte Coach Mario Lapkalo. In der Nachspielzeit hatte Felix Eliasch per Kopf auch noch die große Chance auf den Ausgleich, setzte die Kugel aber drüber.
Was in den Köpfen bleibt, ist eine imposante Kulisse von offiziell 1050 Zuschauern im Sportzentrum Aug. „Ich glaube, dass es jedem taugt hat. Jeder war 100 Prozent motiviert. Es wäre schön, wenn es jede Woche so wäre in der Regionalliga, dass so viele Zuschauer sind. Das ist ein ganz anderes Fußballspiel bei der Atmosphäre“, genoss es Lapkalo während der Partie. „Im Endeffekt spielt jeder von uns für solche Matches Fußball. Unterm Strich geht es wie in jedem Spiel um drei Punkte, aber das Feuer ist dann ein bisschen mehr drinnen“, sah es auch Neumayr ähnlich.
Viele Sicherheitsauflagen
Für die Verantwortlichen bedeuten solche Highlightspiele allerdings viel Arbeit im Vorfeld. Die Auflagen der Behörden verlangten Obmann Toni Feldinger und seinen Kollegen viel Mühen ab. Das Polizei- und Securityaufgebot musste aufgrund der Wacker-Fans sehr hoch sein, was am Ende auch dem Verein einiges an Geld kostete.
In St. Johann gab es indes ein erfolgreiches Debüt für Trainer Bernhard Kletzl. Die Pongauer gewannen gegen Lauterach in der Höhe verdient mit 3:0. „Ein Auftakt nach Maß. Besser hätte es nicht laufen können“, strahlte der neue Mann an der Seitenlinie. Weniger Erfolg hatten zwei andere Trainer-Debütanten. Grünau unterlag in Dornbirn mit 2:4, lag zur Halbzeit 0:4 zurück. „Es ist schon bitter, wenn man sich vier Monate auf den Auftakt vorbereitet und dann kassiert man alleine in den ersten 15 Minuten drei Gegentreffer“, seufzte Coach Bernhard Huber-Rieder.
Klar ist aber auch, dass man beim heimstärksten Team der Liga schon einmal verlieren kann. In Kufstein sollte das allerdings nicht tun. Das geschah jedoch Bischofshofen, St. Johanns Lokalrivale unterlag beim Schlusslicht mit 0:1. „Wir sind sehr enttäuscht, hatten genug Chancen“, sagte Neo-Trainer Sean Caldwell. Für Kuchl lief es in Tirol besser: Die Tennengauer gewannen bei Schwaz mit 2:0.
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